Superleichte Module unter Verwendung von Styrodur

Eine genaue Beschreiung folgt noch; zunächst erst einmal ein paar Stichpunkte:

Styrodur ist teurer als Styropor, jedoch wesentlich stabiler und vor allem sehr einfach zu bearbeiten. Statische Aufladung, wie sie bei Styropor bekannt und verhaßt ist, tritt bei Styrodur fast überhaupt nicht auf.
Styrodur läßt sich problemlos sägen, raspeln, schleifen und mit Weißleim kleben
Das Aushärten des Klebers dauert recht lange, da durch die geschlossenporeige Struktor der Abtransport des Wassers aus dem Leim sehr stark behindert wird. Daher empfehle ich, größere Stücke mit Zahnstochern zu fixieren. So kann schon frühzeitig mit der Geländemodellierung begonnen werden, ohne Gefahr zu laufen, daß die noch nicht vollkommen verklebten Teile durch die mechanische Beanspruchung wieder getrennt werden.
Die Oberfläche von Styrodur ist sehr glatt. Sie sollte vor dem Kleben oder Streichen leicht manuell aufgerauht werden (Geht ganz fix mit 80er Schleifpapier: 0.5 Quadratmeter in einer Minute).

Selbsttragende Konstrukte möglich, lediglich ein hölzernes Grundgerüst zur Befestigung an den Kopfstücken sollte eingeplant werden.

Modulbau in Kurzform:
Kopfstücke zurechtsägen, die beiden Kopfstücke über zwei gut abgelagerte Holzleisten miteinander verbinden. Darauf eine Styrodurgrundplatte und je nach Geländeform eine oder mehrere Lagen Styrodur kleben (Oberflächen vor dem Kleben anschleifen, ggf. Fixierung mit Zahnstochern).
Geländeform und Bahndamm mit grober Raspel herausarbeiten, mit Schleifpapier etwas glätten.
Streichen
Geländestreu aufbringen (kann auch nach dem Einschottern erfolgen)
Schienen und Elektrik montieren
Einschottern