Queenie Teardrop Trailer

Werkzeug zum Bau des Teardrops

Das wichtigste, was man sich ggf. unbedingt anschaffen sollte, weil es die Arbeit wirklich vereinfacht, habe ich fett gesetzt.

Für den Wagenkasten

  • Handbohrmaschine. Auch "Die Kurbel" genannt. Eine der besten Anschaffungen. Gab es mal in den Vogtsbauernhöfen im Schwarzwald in der Holzwerkstatt zu kaufen. Super Drehmoment und sehr feinfühlig zu bedienen ;-)
  • elektrische Bohrmaschine
  • Schraubzwingen bis zum Umfallen (n gegen unendlich)
  • Stichsäge mit GERADverzahnten Sägeblättern. Damit hat man nur minimales Ausreißen an beiden Plattenseiten.
  • Kleiner Werktisch. Ich habe aus Vaters Werkstatt eine nicht benötigten B&D Workmate-clone ausgeliehen. Ich habe die doch etwas klapprigen Teile früher immer belächelt, aber dieser Tisch erweist mir fast täglich gute Dienste und ist viel standfester als er aussieht. Der Tisch kann auch gleich wunderbar als Untersatz für den Frästischaufsatz herhalten.
  • Handfräse mit Bündigfräser und D=6mm Abrundfräser für die Kanten. Wenn man gleich noch einen zweiten Halter mitkauft, kann man damit den nachfolgend aufgeführten Frästisch bauen.
  • Selbstgebauter Frästisch(aufsatz). Es ginge sogar noch einfacher ohne die eingelassene Metallplatte: Direkt den Fräshalter unter die Platte schrauben. Tipp für den Selbstbau: Am besten Tischlerplatte nehmen. Ich habe eine rumfliegende Paulownia-Platte genommen und von unten mit Querhölzern aus Fichte verstärkt (Paulownia hält quer zur Faserrichtung kaum was aus und bricht dann leicht). Keine gute Idee, da sich beide Hölzer bei Klimaeinfluss unterschiedlich ausdehnen. Jetzt ist meine Platte gebogen. Für Leisten oder Zinken fräsen kein Problem, aber wenn Platten verarbeitet werden kann das stören.
  • Auch die Palette, auf der das Holz kommt, erstmal nicht entsorgen. Darauf kann man mit Stich- oder ggf. Kreissäge wunderbar die Platten sägen.
  • (Zimmermanns)bleistift
  • Bandschleifer. Nicht unbedingt nötig, erleichtert aber die Nacharbeit beim Schmiegen. Geht aber auch mit der Schleiflatte; dauert nur sehr viel länger.
  • Schleiflatte. Kann man sich billigst aus einem Reststück Holzlatte z.B. 24 x 48mm, ca 50cm lang herstellen: Einfach ein- oder zwei seitig mit gutem(!) 80er Schleifpapier bekleben und die unteren 15 cm als Griff freilassen
  • rechter Winkel
  • Zollstock (oder für die Erbsenzähler: Gliedermaßstab)
  • Zimmermannsbleistifte
  • Schraubenzieher (nochmal Erbsenzähler: Schraubendreher)
  • Hobel. Günstig, wenn man einen greifbar hat; ansonsten geht es auch ohne.
  • Oszillierende Säge. Nicht zwingend nötig, aber erleichtert die Nacharbeit in Ecken; oder das Entfernen von Epoxyresten, wenn man nicht ordentlich nachgewischt hat. Alternative: Vorher genau ablängen/anpassen und nach dem Kleben die Fugen von überschüssigem Material sorgfältig enfernen.

Verbrauchsmaterial

  • Doppelklebeband (zum Kopieren auf der Fräse)
  • Malerkrepp
  • gutes(!) Schleifpapier 40er und 80er von der Rolle
  • Weißleim, wasserfest. Das ist nur für kleinere Verklebungen, die nicht essentiell für die Festigkeit des Wagens sind.
  • Epoxy und Härter für alle "wichtigen" Verklebungen. Ich benutze das von West Systems mit dem langsamen Härter. Gabs bislang bei Bauhaus in der Nautic Abteilung, aber anscheinend haben sie es aus den von mir abgeklapperten Häusern genommen; im Webshop war es noh erhältlich. Nachtrag: Ab November bin ich dann auf den schnellen Härter übergegangen, da sich der auch noch bei 5°C Außentemperatur verarbeiten lässt.
  • Füllstoff/ Thixotropiemittel (macht das Epoxy zähflüssiger). Gibt es von West & Co zu kaufen, man muss dann aber sehr tief in die Tasche greifen. Ich habe von früher noch ein Säckchen mit Cellulosepulver. Das geht auch sehr gut.
  • Ein hunderter Pack Schräubchen 3x12, um die einzelnen Beplankungsteile temporär auf die Spanten, Latten etc. schrauben zu können, wenn Zwingen und Klemmen nicht angebracht werden können. Die verbleibenden Löcher werden hinterher mit Zahnstochern/Schaschlikstäben verschlossen. Die Schrauben können solange wieder verwendet werden, bis ihre Köpfe ausgenudelt sind.

Für die Elektrik

  • Abisolierzange
  • Crimpzange(n)
  • Mini Schraubenzieher zum Öffnen der Klemmen in den Wago-Reihenklemmen
  • Bei Verwendung von Anderson Steckern: passende Crimpzange oder starker elektrischer Lötkolben oder Mini Gasbrenner. Ich habe ein 5 EUR Gas-Teil in Schlüsselanhänger-Größe vom Grabbeltisch. Klappt ganz hervorragend.

Für sonstige Installationen

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